Jüdische Filmtage: Rabbi Capoeiraim Cinema Paradiso St.Pölten
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Beschreibung
VORFILM: THE CAVE SYNAGOGUE
Ugandas jüdische Gemeinde, die Abayudaya, musste einst im Verborgenen beten. Diktator Idi Amin hatte das Judentum einst verboten. In diesem kurzen und poetischen Film kehrt der Älteste, J. J. Keki, gemeinsam mit seinen Söhnen singend zu jener Höhle zurück, in der schon sein Vater unter Lebensgefahr betete. Ein unbekanntes Thema in Uganda verbunden mit Gesang und würdevollem Erinnern.
Was passiert, wenn tänzerische Kampfkunst aus Brasilien und die Traditionen des Judentums aufeinandertreffen? Der vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilmer Barak Heymann nimmt das Publikum mit in die ultraorthodoxe Stadt Bnei Brak und zeigt eine Welt, die man so noch nie gesehen hat!
Im Zentrum steht Miki Chayat, ein zurückhaltender junger Mann aus der charedischen, ultraorthodoxen Gemeinde, dessen Leben sich durch den brasilianischen Kampftanz Capoeira radikal verändert. Gemeinsam mit einer orthodoxen Geschäftspartnerin eröffnet er mitten in der Stadt ein Studio, das Körper und Geist, Tradition und Aufbruch zusammenbringt. Fünf Jahre lang begleitet die Kamera seinen zähen Kampf gegen Vorurteile, Zweifel und den Widerstand der eigenen Gemeinschaft.
Einfühlsam und warmherzig, mit dem Rhythmus und der Energie des Capoeira erzählt, zeigt die Dokumentation, wie zwei Welten langsam zueinanderfinden. Bewegung und Musik treffen auf jahrhundertealte Traditionen. Ein Aufruf dafür an sich selbst zu glauben. Kino, das Mut macht und ein Aufruf, an sich selbst zu glauben!
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